
Vorb.:
Du hast, o Vater, uns erwählt
in Christus für das Heil der Welt
als Saatkorn, Licht und Sauerteig,
als Werkzeug für sein Königreich,
Alle:
mit seiner Braut, dem großen Zeichen,
des Teufels Einfluß zu verscheuchen.
Vorb.:
Du bist unendlich groß und schön,
thronst über Erd' und Himmelshöhn;
sie folgen blindlings deinem Wort
und beten an dich immerfort.
[ Erfahrung dazu ]
Alle:
Auch über uns kannst du verfügen,
sieh uns im Staube vor dir liegen.
Vorb.:
Die Allmacht hat das Nichts gesandt
als Werkzeug in des Heilands Hand;
und dieses Nichts hat sich empört,
sooft es deinen Plan gestört.
Alle:
Sieh reuig uns hier vor dir knien,
die wir der Welt das Heil entziehen.
Vorb.:
Wir wollten eigenen Wege gehn
und sündig deinen Wunsch nicht sehn;
wir haben uns von dir getrennt,
den Erd' und Himmel zitternd nennt.
Alle:
Wir sagen reuig unsere Sünden,
laß uns in Christus Gnade finden.
Vorb.:
Laß künftig uns dein eigen sein,
nur dir die Liebeskräfte weihn,
daß Christus durch uns wirken kann
und Seelen führen himmelan.
Alle:
Laß ihn in uns die Welt durchschreiten,
mit seiner Braut sein Reich zu weiten.
Vorb.:
Send uns des Heilands Geist der Kraft,
daß er die Schöpfung neu erschafft,
das Schönstattreich, den Gottesstaat,
der gleicht der ewigen Sionsstadt,
Alle:
in der die Liebe triumphieret
und Recht und Wahrheit stets regieret.
Amen.