SIE KOMMT - Einweihung des ersten Schönstatt Heiligtums im Internet!

Plakat"Jede Generation muss Schönstatt neu gründen!", war Pater Kentenich überzeugt. Mit dem Virtuellen Heiligtum gibt es jetzt das erste Schönstatt Heiligtum im Internet - die "Generation Internet" wird aktiv.

Die "Generation Internet" legt los. Die Werkzeuge sind anders: Bits&Bytes statt Ziegel&Mörtel. Das Ziel ist dasselbe: ein Heiligtum in "unserer Welt" errichten - in der Welt, in der wir täglich leben, kommunizieren, networken, chatten, mailen, surfen, einkaufen, versteigern, arbeiten, in der wir Lieblingsorte haben, immer wieder Neues entdecken, in der uns nie fad wird.

Was würde Pater Kentenich dazu sagen?

Wir vermuten: Dasselbe, was er gesagt hat, als Schwestern in Uruguay zum ersten Mal das Urheiligtum aus Schönstatt nachbauen wollten. Pater Kentenich, der bis dahin nie daran gedacht hat, lächelte und sagte: "Machen Sie nur." Ergebnis: heute gibt es über 160 Heiligtümer...

Ein Heiligtum im Internet - kann das funktionieren?

Ganz einfach: Was macht ein Heiligtum aus? Verputzte Ziegel mit geschnitzter Innenausstattung sind's wohl nicht. Für Pater Kentenich ist'S eine dreifache Power:

1) "Geistige Beheimatung": Wer eine Woche im Forum mitliest, der weiss, was eine geistige Heimat im Internet sein kann.

2) "Seelische Umwandlung": Was sagen die, die's wissen müssen?

3) "Apostolische Wirksamkeit": Das VH (und davor die FAB-Community und der Virtuellen Krug) begeistern und lassen Kirche und Schönstatt erLEBEN. Gelebtes Leben statt moralinsaurer Theorie. Und so haben schon einige Mitglieder inzwischen das Liebesbündnis mit der Gottesmutter geschlossen...

Und was ändert sich jetzt mit der Einweihung?

Stimmt - das alles hat sogar schon "funktioniert", bevor das VH errichtet wurde.

Aber dann sagt Pater Kentenich (bei der Einweihung eines Hausheiligtums): "Nehmen Sie das Bild der Gottesmutter und räumen Sie ihm einen Ehrenplatz in Ihren Wohnungen ein. So werden diese selber zu kleinen Heiligtümern, in denen sich das Gnadenbild gnadenwirkend erweist, ein heiliges Familienland schafft und heilige Familienmitglieder formt."

Also: jetzt geht's richtig los. Und die Richtung heißt: "eine heilige Community im Internet und heilige Community-Mitglieder". Darunter geht nix.

Beten wir jetzt die Gottesmutter an?

Nein. Das Schönstatt Heiligtum ist ein Ort, wo die Gottesmutter auf besondere Art wirkt. So wie damals bei der Hochzeit zu Kana, als sie Jesus so lange drängt, bis dieser sein erstes Wunder tut und Wasser in Wein wandelt. Genauso hier: sie unterstützt uns, erzieht uns, führt uns zu Jesus - und läßt keinen Moment einen Zweifel daran, dass sie an der Rettung der Welt mitwirkt - die Rettung jedoch einzig durch Jesus kommt. Sie führt uns zu Gott - wir lassen uns hinführen und verbünden uns mit ihr. Kein Götzendienst, keine Ersatzgöttin, kein falsches Anbeten.

Ist ja aber doch nur eine Webseite, oder?

Klar. Ein Diamant ist ja auch nur Kohlenstoff. Ein Picasso ist ja auch nur Leinwand und Farbe. Ein Wappen ist ja auch nur bedruckter Stoff. Also wenn's sein muss, dann ist das VH einfach nur eine Webseite. Aber wenn's sein darf, (was es ist,) dann wird es der reinste Energy Point im Internet...