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Wer suchet, der findet!

Datum18 September, 2008 - 22:32 – Gast
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von Familie Pichler

Kennengelernt haben wir die Idee in der FAB-Community. Da wurde davon berichtet, dass sich das Ehepaar bewußt einmal in der Woche füreinander Zeit nimmt und mindestens eineinhalb Stunden miteinander verbringt und dabei besprechen, wie es beiden derzeit geht, was an Problemen/Wünschen/Bedürfnissen ansteht, etc.

Karin: Ich war (wie meistens Eye-wink ) Feuer und Flamme - das wollte ich auch einmal pro Woche machen!

Michael: Ehrlich gesagt bekam ich akutes Bauchweh beim Gedanken, dass ich mich ein Mal wöchentlich gezielt der Frage "Wie geht es dir" stellen müsste. Angesichts von Karins Begeisterung gab ich aber mal das OK für den ersten Eheabend.

Karin: Ich widmete mich mit Begeisterung und Hingabe dem Thema "Wie geht es mir, dir, uns ..." und ...

Michael: ... ich fühlte mich wie in einem Verhör. Für mich ist es unheimlich stressig auf Knopfdruck sprechen zu müssen und dann noch über mein Befinden, Probleme, ... das war furchtbar!

Karin: Langsam dämmerte mir, dass das wohl noch nicht die Idealform des Eheabends für beide sein kann. Hm - aber die Idee war doch gut? Nächster Versuch: wir bereiten uns vor! Wir beantworten Fragen auf Karteikarten! Das sollte das Reden-auf-Knopfdruck-Gefühl verhindern. Allerdings fand ich die Sache selbst ziemlich anstrengend, weil ich viel lieber rede, als schreibe.

Michael: Gründlich, wie ich nun einmal bin, widmete ich mich über eine Stunde der Beantwortung der Fragen und war nicht nur völlig erschöpft sondern weiter abgeschreckt von der Einrichtung des Eheabends.

Karin: OK - mein nächster Versuch war gescheitert! Mir wurde klar, dass Michael einfach andere Bedürfnisse und Vorstellungen hatte wie ich und dass das nicht so einfach übergangen oder gar geändert werden konnte. Es folgte eine längere Pause - irgendwie fehlte die Idee, wie wir einen Eheabend stressfei organisieren konnten. Es war klar, dass ein wöchentlicher Fixtermin für uns einfach nicht die Lösung war.

Michael: Ich komme unter Druck, wenn ein Fixtag für den Eheabend angesetzt wird. Termine haben für mich - beruflich bedingt - sowieso einen negativen Touch.

Karin: Und jetzt hat sich plötzlich eine gute Lösung ergeben! Gestern vormittag kam mir spontan die Idee, doch einfach den Prosecco, den ich geschenkt bekommen habe kühlzustellen. Abends haben wir dann einfach den Fernseher abgedreht und uns zusammengesetzt. Zunächst gabs ganz lockeres Gespräch über Verschiedenes und langsam entwickelte sich ein stressfreies Gespräch über uns, die Beziehung, unsere Wünsche, was uns beschäftigt, usw. Interessant war, dass die Themen, die grad wichtig sind einfach so auftauchen - es braucht keinen Plan! Fazit: Wir waren uns einig: das möchten wir öfter machen! Mal sehen wie sich die Sache weiterentwickelt! Wir sind selbst gespannt und berichten!

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Schwester Maria Pfadenhauer

Schwester Maria Pfadenhauer überlebt Erdbeben, nach so langer Zeit, in Port-au-Prince

Am späten Donnerstagabend kam ein Lebenszeichen der 69-jährigen ausgebildeten Krankenschwester und Hebamme bei Adalbert Kopp, Diözesanreferent Weltkirche im Erzbistum Bamberg, an

Bamberg (kath.net/bbk)
Die Laienmissionarin Maria Pfadenhauer aus dem Landkreis Kronach hat das schwere Erdbeben auf Haiti überlebt. Am späten Donnerstagabend kam ein Lebenszeichen der 69-jährigen ausgebildeten Krankenschwester und Hebamme bei Adalbert Kopp, Diözesanreferent Weltkirche im Erzbistum Bamberg, an. „Mit fällt ein Stein vom Herzen. Zusammen mit ihrer Familie hier in Deutschland, mit ihren Freunden und Wegbegleitern, freuen wir uns, dass sie lebt und ganz offensichtlich wohlauf ist.“

Die Nachricht erhielt Kopp von der Tochter einer deutschen Freundin Schwester Marias, die wie sie auf Haiti lebt. Die Freundin, die Schwester Maria traf und kurz mit ihr sprechen konnte, berichtet, dass die Laienmissionarin aus dem Erzbistum Bamberg in einer der errichteten Zeltstätten mit anpackt und hilft. Kopp: „Wer so lange und mit so viel Gottvertrauen wie sie in Haiti ausgehalten hat, den bringt auch ein Erdbeben nicht so leicht von seinem Weg ab!“

Das Haus, in dem Schwester Maria Pfadenhauer wohnte und das sie zusammen mit anderen Missionarinnen bewohnte, ist eingestürzt. Alle Bewohnerinnen konnten sich selbst retten.

Schwester Maria Pfadenhauer ist seit mehr als 40 Jahren als Laienmissionarin in der Erwachsenenbildung, Katechese und Gesundheitsarbeit in Haiti tätig. Erst am vergangenen Freitag, 8. Januar 2010, war sie nach einem längeren Heimaturlaub wieder nach Port-au-Prince zurückgekehrt. Schwester Maria war Gast der Erzdiözese Bamberg anlässlich der bundesweiten Adveniat-Eröffnung am 1. Adventswochenende in Bamberg. In den folgenden Wochen hat sie in Schulen, Pfarrgemeinden und in der Erwachsenenbildung über ihre Arbeit in Haiti berichtet.

Welchein großes Wunder...

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Pater Kentenich sagte: Wenn ich für die Gottesmutter sorge > Gnadenkapital < so sorgt sie auch für mich, und ich gehe dann " leicht gefiedert" durch diese Welt.