
von Jenny (Forumbeitrag)
Ich arbeite ja schon jetzt in meiner Karenz ein bißchen, einfach weil es mir Spaß macht mal etwas anderes als Hausarbeit zu machen und ich es genieße wieder etwas "eigenes" Geld zu verdienen. Jetzt im Juli hatte ich meine drei Dienste - und es hat super geklappt. Einmal hat mein Mann den Tag mit Georg verbracht, an den anderen beiden Tagen waren die Omas dran.
Es scheint nicht so als ob Georg mich sonderlich traurig wäre, wenn ich nicht da bin (soll ich jetzt glücklich oder deprimiert sein?), und so ein Papa-Sohn- oder Oma-Enkerl-Tag ist eben auch etwas besonderes.
Ich freu mich auch, dass ich so schnell wieder in den Arbeitsalltag zurück gefunden habe und ich auch ohne ständig nach zu grübeln was Georg wohl gerade macht, mich auf die Arbeit konzentrieren kann.
Mir ist auch vorgestern ein Stein vom Herzen gefallen: ich habe mich durch gerungen, wie wir das mit der Kinderbetreuung von Georg meistern werden, wenn meine Karenz vorbei ist. Mein Mann hat es eigentlich mir über gelassen eine Entscheidung zu treffen, und wir haben nun beschlossen aus unserer Verwandtschaft eine Tagesmutter zu nehmen. Meine Sorgen waren nämlich, dass Georg im Februar erst 16 Monate alt ist und meiner Meinung nach zu klein für eine Krippe (vor allem ist er sehr ruhig und genügsam und ich hatte Bedenken ob er dann bei den anderen Kindern nicht "untergeht").
Werde also von meiner Tagesmutter-Erfahrung berichten.