
Hallo!
Sohnemann ist 25 Monate und momentan behauptet er sich ziemlich - ist eine ziemliche Herausforderung der kleine Kerl. Dies will er nicht und das, ich versuch auf seine Bedürfnisse einzugehen/Kompromisse zu finden/ihn abzulenken. So hüpfen wir heim oder gehen schräg oder singen ein Lied, wenn er nicht mehr gehen mag...aber was ich überhaupt nicht in den Griff bekomme, ist das WEGLAUFEN. Er grinst mich dann oft an und rennt einfach los! Richtung Straße, oder einfach weg. Er hat offenbar keine Angst. Eine Zeitlang hat es gut funktioniert, da hab ich ihn gebeten nicht wegzulaufen, da ich ihn verlieren könnte und dann traurig wäre. Na das mochte er dann nicht, dass ich traurig werd...aber jetzt ist ihm das scheinbar auch egal..
Hm..weiß nicht, wie ich die Sache angehen soll, meinem Mann und meiner Freundin (die ab und an auf ihn aufpasst) gehts genauso... Ebenso wirft er sich auf den Boden, wenn irgendwas nicht passt. Ich hab das bisher ignoriert (macht er schon seit über einem Jahr) aber jetzt steht er ewig nicht auf bzw. sullt sich im Dreck/Gatsch/Schnee... ;-(
Es ist jedenfalls ziemlich anstrengend - für alle!
Habt ihr Tipps bzw. Erfahrungen bzw. ab wann wirds denn besser...?? Wünschen uns nämlich einen zweiten Zwerg und wenn ich dran denke, dass ich ihm dann mit Bäuchlein hintennachhirscheln kann... sollt ich mir besser eine Leine zulegen... (ungefährlich ist es ja auch nicht neben der Straße...)
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Buchtipp: Steve Biddulph: "Das Geheimnis glücklicher Kinder"
Extrem empfehlenswert. Es sind für jedes Alter von 0 - Vorschulalter Tipps und Tricks drin, wie man Kinder konsequent und ohne Gewalt zu glücklichen Kindern erziehen kann.
@Manuela: Mir geht es mit Georg sehr ähnlich. Er ist jetzt 2 1/2 Jahre alt, möchte gerne selber gehen und läuft dann einfach auf die Strasse. Abgesehen davon, dass er an der Hand gehen muss, "bedrohe" ich ihn damit, dass er im Kinderwagen fahren muss, wenn er einfach wegläuft, denn wenn er sich wie ein Baby benimmt, kann er leider auch nicht selber gehen. Da er aber schon "groß" sein möchte und seine Schwester unser Baby ist, gefällt ihm diese Idee gar nicht und er geht wieder brav an meiner Seite. Ich versuche ihm einfach klar zu machen, dass ich ihm nicht vertrauen kann, wenn er wegläuft, somit muss ich auch seine Selbstständigkeit etwas einschränken.
Das Hinwerfen - so wie bereits Philothea geschrieben hat - ignoriere ich und gehe weiter.
Jenny
"Lass andre ihre Wege gehen, bleib treu dem Ideal, es macht aus dir ein Original."
P. Kentenich
Im Straßenverkehr ist nicht zu spaßen.
ich habe meine Kinder dann an die hand genommen und ihnen gesagt solange sie immer wieder weglaufen müssen sie an der Hand gehen.
Hat bei beiden gut geholfen.
Mit dem Hinwerfen - wenn nichts in der Nähe ist wo er in Gefahr ist - weitergehen.
und wie gesagt an der Straße nur noch an der Hand gehen lassen und zwar auf der Seite von der straße weg.
Ja die Trotzphase ist hart - aber da kommst du schon durch.
Ich wünsche dir viel Kraft
Der Herr, dein Gott, hatte dich reich gesegnet bei der Arbeit deiner Hände.
Dtn 2,7
Unsere Lea hat mich in anderer Form auf die "Palme" gebracht. Sie drehte immer wieder die Herdplatten auf und fand das sehr lustig. Wir haben dann einen guten Tipp bekommen:
Manchmal wollen Kinder kämpfen. In "guten" Zeiten mit dem Kind "kämpfen", d.h. kitzeln oder es an den Hosenträgern ziehn und erst dann loslassen, wenn es wirklich an die Grenze kommt. So oder ähnliche Spielchen in entspannter Atmosphäre halfen, dass es in ernsten Situationen nicht so leicht eskalierte. Einmal hat sich Lea auch mitten im Supermarkt auf den Boden geschmissen. Ich hab gezahlt, hab sie dann geholt und ins Auto getragen. Wie sich herausstellte, war sie einfach müde und ist im Auto gleich eingeschlafen.
Oder das Spiel "Stopp". Man sagt dem Kind, es soll laufen und wenn wir "Stopp" rufen, muss es stehenbleiben. Das fanden unsere Kids immer sehr witzig und haben irgendwann auch begriffen, dass sie uns ernst nehmen müssen. Umgekehrt haben wir ihnen auch erklärt, dass wir uns auf sie verlassen können und sie geschützt sind, wenn sie bei "Stopp" wirklich stehenbleiben.
Ich hatte das Gefühl, dass es mit 2,5 Jahren besser wurde.
Alles Gute,
Christine