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Patty
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eure Meinung / Rat ist gefragt

Zunächst einmal wünsche ich Euch allen ein gutes, gesegnetes und vor allem gesundes Neues Jahr 2012 !

Also irgendwie weiß ich nicht so recht wo ich anfangen soll... vor allem nicht so ganz wie.
Vor nahezu 10 Jahren habe ich im Kleinkindalter ein Pflegekind bei mir aufgenommen, welche eine der
traurigsten und sicherlich dramatischsten Hintergrundgeschichten ihres Lebens erfahren musste; nämlich
sexueller Mißbrauch.
Durch Gespräche mit Angehörigen und nicht zuletzt auch mit dem Jugendamt stellt sich mir/uns die
Frage, wann der Zeitpunkt für eine entsprechende Therapie gekommen ist ?
Ich gestehe ein, dass ich dem Ganzen nicht nur besorgt, sondern auch selbst sehr unsicher gegenüber
stehe. Derzeit habe ich das Gefühl, dass ich hier zunächst einmal selbst Hilfe benötige - um mit dem
ganzen Spektrum des Themas klar zu kommen und insbesondere im Umgang des in Zukunft anstehenden
Gesprächs(?) mit meiner Pflegetochter.
Rein intuitiv habe ich mir immer gesagt, dass der Zeitpunkt für ein Gespräch, der Auseinandersetzung damit und
für eine Therapie dann(!) gekommen ist, wenn meine Tochter dazu in irgendeiner Weise (Verhalten....)
ein Signal setzt.
Durch ihre Pubertät und vor allem auch durch das Ansinnen des Jugendamtes mit den Tätern (Herkunfts-
eltern) in Kontakt zu treten (was sie aber selbst im letzten Gespräch mit dem Jugendamt entschieden ! von sich
gewiesen hat) beschäftige ich mich zunehmend mit diesem Thema.
Zum Einen empfinde ich es als Zumutung, dass dieses Ansinnen überhaupt in einem gemeinsamen Gespräch
vor kurzem mit und von dem Jugendamt plötzlich im Raum stand. Zum Anderen ist mir aber auch bewußt,
dass eine Auseinandersetzung damit - insbesondere für meine Tochter (aber auch für mich) - früher oder später so und so ansteht.
Doch wann und wie beginnt man damit ?
Würdet ihr dem Jugendamt mitteilen und das u.U. auch in einer gewissen Abwehrhaltung, daß ein gewünschtes Treffen mit den Tätern - den leiblichen Eltern - (derzeit, falls überhaupt jemals) nicht in Frage kommt ??
Glücklicherweise habe ich die Vormundschaft für meine Tochter und kann hier schon entsprechend autoritativ
"auftreten". Jedenfalls beschäftigt mich dieses Thema seit dem Gespräch mit dem Jugendamt vor Weihnachten zunehmend.
So habe ich mir gestern nach langer Zeit noch einmal die Unterlagen mit allen einschlägigen
Schilderungen durchgelesen. Es war und ist schlichtweg nur zum heulen !!!
Ob ihr mir hier raten könnt ?

Gruß
Patty

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Christine und Gerald
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Liebe Patty, Danke für die

Liebe Patty,

Danke für die "Entwarnung", was die weitere Vorgangsweise angeht. Es waren hier im Forum sicher einige so wie wir, die zwar aus der Erfahrung nichts beitragen konnten, aber innerlich und im Krug grossen Anteil genommen haben an den schwierigen Entscheidungen, vor denen du gestanden bist.

Wir freuen uns mit dir, dass in den ganzen Prozess wieder mehr Ruhe gekommen ist - und ich kann gleich hier einen Ärger über ein Missverständnis herschenken, damit mit der Zeit wirklich eine gute Bewältigung der Vergangenheit stattfinden kann.

LG, Gerald

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Patty
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Meinen "Dank" an euch ! Die

Meinen "Dank" an euch !
Die Sache hat sich "Gott Lob" nun insofern geklärt, dass eine allgemeine Einigkeit darüber besteht,
dass meine Pflegetochter bestimmt, *ob*, *wann* (falls überhaupt), *mit wem* und in welchem *Tempo*
eine Begegnung mit ihren Eltern statt findet.

Ich schüttel zwar im Stillen noch immer den Kopf über soviel "Trampelhaftigkeit" des Jugendamtes - bin aber
nun mit dem Besprochenen zufrieden !

Hierfür sage ich auch IHM meinen "Dank"

Gruß
Patty

Patty
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Hallo Mommy, danke für den

Hallo Mommy,

danke für den "Link" - ich habe mich bereits auf der Seite umgeschaut und denke, dass ich mich
hier tatsächlich einmal näher erkundigen werde. Danke !

Gruß Patty

Mommy
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Liebe Patty, ich weiß nicht,

Liebe Patty,
ich weiß nicht, ob Dir das hilft, aber mir ist eingefallen, dass es auf Schönstatt.de Kontaktadressen für Betroffene gibt, die sich in diesem Anliegen an einen Ansprechpartner aus der Schönstattbewegung wenden möchten. Du findest sie unter http://cmsms.schoenstatt.de/de/missbrauch.htm

Liebe Grüße
Mommy

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Wir selber wollen und sollen lebendige Heiligtümer sein
J.K.

Patty
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Liebe Angelika ! deine Zeilen

Liebe Angelika !

deine Zeilen haben mich recht berührt und so möchte ich dir noch rasch eine Nachricht schreiben.

Für meine Pflegetochter ist es vermutlich noch zu früh um in deiner geschilderten Art mit dieser Thematik
umzugehen. Ich hoffe aber, ihr durch unser zu Hause eine gute Grundlage hierzu zu geben.
Doch sicherlich braucht sie derzeit noch weiterhin und vielleicht sogar jetzt besonders die erlebte kontinuierliche
schützende Liebe und Geborgenheit.

(Und während ich DAS ALLES schreibe gwinne ich selbst zunehmend Erkenntnis !)

Ich bin im übrigen auch vor ca. 2 Monaten zufällig(?) auf Joyce Meyer gestoßen und finde diese Frau
schon sehr beachtlich.

Ich wünsche dir und deiner Familie ebenfalls alles Gute

Viele Grüße
Patty

Patty
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Liebe Manuela, liebe Angelika

Liebe Manuela, liebe Angelika - vielen Dank für eure Antwort.

Parallel hierzu habe ich mein Anliegen auch in ein spezielles Forum für sex. Mißbrauch gestellt und bin schon
recht dankbar über die Denkanstöße, Mitteilungen und Hinterfragungen.
Ich habe den Eindruck, dass ich nun zunehmend mehr Klarheit für das Wesentliche und den weiteren Vorgang
gewinne.
Meine Pflegetochter ist heute dreizehn Jahre alt und war damals gut drei Jahre alt. Es war die derzeitige
Kindertagesstätte die aufgrund der Verhaltensweisen und Äußerungen der drei Schwestern das Jugendamt einschaltete... eine lange Geschichte.

- grundsätzlich bin ich nach wie vor der Ansicht, dass einzig meine Pflegetochter anzeigen kann, ob und wann sie
mit wem eine Therapie beginnen möchte.
Ich kann mich höchstens im Vorfeld für sie nach möglichen und geeigneten Fachleuten umschauen.
- verärgert bin ich derzeit über das Jugendamt, dass in dem letzten Gespräch aufzeigt hier was in Bewegung bringen zu "müssen". (Bevor ich mich nun hierzu als Pflegemutter und Vormünderin klar äußere, benötige ich erst
selbst Klarheit um dann gflls. das Ganze beim Jugendamt mit entsprechenden Fakten und Argumenten zu "entschleunigen" und in die richtigen Bahnen zu lenken - nämlich, dass meine Tochter hier Zeitpunkt und Tempo
vorgibt und nicht sie).
Am aller wenigsten mag ich es, wenn ich von anderen unter Druck gesetzt werde.
Meine Pflegetochter befindet sich derzeit in der Pubertät und ist mit unter "launischer" als sonst....
Hier bin ich mir mitunter nicht ganz sicher, ob manche Verhaltensweisen auf die Pubertät zurückzuführen sind, oder
aber auf mögliche nicht verarbeitete Konflikte ihrer Hintergrundgeschichte ?
Mein Bauchgefühl sagt mir jedoch, dass eine "herbeigeführte Konfrontation" mit der Mißbrauchsgeschichte nur noch zu weiteren und größeren Konflikten und Unsicherheiten bei ihr führen kann. Also lieber die Finger davon lassen !
Meine Pflegetochter hat ja selbst vor kurzem im Gespräch mit dem Jugendamt geäußert, dass sie von der
Herkunftsfamilie derzeit nichts wissen will - und zwar ganz eindeutig.

Doch was mache ich mit den erstmals ausgehändigten Briefen der leiblichen Mutter, die ich ihr geben soll ?
Bislang habe ich sie ungeöffnet zur Seite gelegt - denn irgendwie passt das alles derzeit nicht.
Ich frage mich hier sowieso, weshalb die Mutter ausgerechnet jetzt nach fast 10 Jahren meint ihr Briefe schreiben zu
müssen ? Ich stelle mir sogar die Frage, ob das Jugendamt sie nicht dazu motiviert ?

Nun denn - ich werde noch ein wenig weiter überlegen, prüfen und mich umschauen - um dann hoffentlich zu einem
"guten" und vor allem für meine Pflegetochter weiterführenden(!) Ergebnis zu kommen und um dem Jugendamt dann
entsprechend Nachricht zu geben.

Einfach finde ich das allerdings gar nicht !

Gruß Patty

Böhlers
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Bei denen die Gott lieben führt Gott alles zum Guten. Röm 8,28

familie zoffmann
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ich kann dir leider nicht

ich kann dir leider nicht helfen, möchte aber nicht einfach so wieder verschwinden. ich kenne nur die kindseite, aber nicht zu diesem Thema.

hast du schon mal überlegt einfach eine therapeutin zu fragen, oder eine jugendpsychologin. die haben da sicher mehr Erfahrung und können dir vielleicht mehrere Möglichkeiten aufzeigen.

alles gute
Manuela