
Bei uns schlafen zur Zeit alle drei Kinder in einem Zimmer ein. Meistens liege ich dazwischen. Das ist ja sehr lieb und kuschelig, ABER das Problem ist, dass sie dann in der Nacht aufwachen und sich wundern, wenn ich nicht da bin und alle (mehr oder weniger gleichzeitig) in mein Bett wollen. Meine Erholung ist dann dahin, wenn sich alle drei einen Platz neben mir "erkämpfen".
Darum meine Frage: was habt ihr für Erfahrungen mit dem Einschlafen? Wie schafft ihr es, dass die Kids ohne Drohungen in ihren Betten bleiben? Bleibt ihr bei ihnen? Bis zu welchem Alter?
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Wir machen das so:
- bei Georg: er kennt den Ablauf vor dem Schlafengehen schon ganz genau: Kakao, Zähne putzen, Betthupferl (die Flourtabletten
), wickeln, umziehen, ins Bett. Dann noch ein kurzes Gebet, Kreuzerl auf die Stirn und "Gute Nacht!". Diese Routine hilft ihm, dass er genau weiß, jetzt ist Schlafenszeit, und das Erstaunliche - es wird tatsächlich geschlafen.
- bei Lena: um ca. 19:30 nochmals Stillen und hinauf in den Stubenwagen. Ab dann ist Ruhe bis ca. 2:00.
Eigentlich gab es das bei uns nie, dass wir uns dazulegen mussten oder ähnliches.
Jenny
"Lass andre ihre Wege gehen, bleib treu dem Ideal, es macht aus dir ein Original."
P. Kentenich
Wir haben seit ein paar Tagen einen neuen "Trick": wir schalten eine Kinder-CD mit Geschichte oder Liedern ein und zwei Kids schlagen so ohne Mama oder Papa ein! JIPI!
Die dritte Maus braucht etwas länger, aber das ist nicht weiter schlimm. Da gibt's dann auch mal ein extra-Pläuschchen, das ihr gut tut.
Mit dem "vor dem Zimmer" sitzen haben wir auch schon mal geschafft. Leider kommt dann wieder eine Krankheitsphase oder sonst irgendetwas dazwischen und die ganzen "erkämpften" Ziele sind wieder dahin. Manchmal stört mich das halt mehr, manchmal komm ich ganz gut damit zurecht, weil ich ein Typ bin, der eh gerne kuschelt. Der liebe Gott schenkt uns dann doch ab und zu mal ein, zwei Kinder, die durchschlafen. 
Wir haben uns auch immer zu den Kindern dazugelegt, damit sie leichter (und schneller) einschlafen. Wenn sie aber in der Nacht munter wurden, ging ihnen dann natürlich etwas ab und sie kamen zu uns ins Bett. Schließlich wurde uns das zuviel. Dann setzten wir uns (nach dem Abendritual mit Gebet, Geschichte usw.) zunächst nur mehr zum Bett dazu und kündigten an, dass wir hinausgehen, wenn sie eingeschlafen sind. Nach einiger Zeit sagten wir ihnen, dass sie sicher auch schon alleine einschlafen können, wir aber noch vor der Zimmertüre sitzen bleiben, bis sie eingeschlafen sind. Natürlich konnten wir dann auch bestätigen, dass wir eh noch da sind, wenn sie nachgefragt haben. (Tipp: ein gutes Buch zum Lesen mitnehmen.) Bis sie es endlich schafften, alleine einzuschlafen...
Dann ging ihnen auch nix ab, wenn sie eine leichte Schlafphase hatten. Meine Erfahrung: das Grundproblem ist, dass die Kinder in leichteren Schlafphasen merken: irgendetwas hat sich verändert, beim Einschlafen war da doch noch die Mama/der Papa und WO SIND DIE JETZT EIGENTLICH??? Das irritiert dann so sehr, dass sie endgültig aufwachen und glauben, die Eltern sind verloren gegangen.
Also, eher schrittweise vorgehen.
Natürlich sind sie manchmal auch noch zu uns ins Ehebett gewandert. Das ist aber relativ schmal, also ist es bereits bei einem Kind ziemlich eng geworden. Wir haben ihnen das dann immer seeehr ungemütlich gemacht; natürlich scherzend, wir sind dann ganz eng zusammengerutscht und haben uns laut gewundert, was da für ein Matratzengespenst bei uns liegt, oder haben uns ganz breit gemacht - ("oh ist das angenehm" - fürs Kind wars das dann natürlich nicht mehr, wenn unser Arm über seinem Kopf war oder unser Fuß über seinem Bauch; sie mussten dann meistens auch kichern, aber die Botschaft wurde verstanden). Aber wenn wir gemerkt haben, dass es das Kind wirklich braucht, in unserer Nähe zu sein (etwa weil es schlecht geträumt hat oder krank ist), dann haben wir schon bereitwillig Platz gemacht, soooo
sind wir ja dann doch wieder nicht gewesen.
Übrigens, solange ich stillte, habe ich die Kinder nach dem ersten Aufwachen zu uns ins Bett geholt und dort haben sie danach ziemlich schnell weitergeschlafen. Das war für mich praktischer, wenn ich im Halbschlaf stillen konnte und nicht mehrmals aufstehen musste.
PS: Und heute gehen wir in der Nacht manchmal nachschauen, ob sie überhaupt schon in ihrem Bett liegen
, so ändern sich die Zeiten... und hin und wieder kommt uns in der Früh auch noch jemand besuchen zu einem morgendlichen Plausch.
C.
"frei und stark - priesterlich" - Jahresmotto 2009/10
Nach einer Nacht, als mein Mann dann frühmorgens völlig gerädert mit dem Kopf auf dem Nachtkästchen aufgewacht ist, ...
Gut zu wissen, dass es neben den Bettrandschläfern auch noch andere ähnliche männliche Arten gibt wie die Nachtkästchenkopfschläfer, denen's genauso geht 
Gerald
Ich kann nur sagen: Auch diese Phase geht vorbei. Durch manches muss man(n) oder frau einfach durch. Leider ist das eine Tatsache, die immer weniger Eltern akzeptieren wollen. Es gibt einfach anstrengende Zeiten im Zusammenleben mit den Kleinen aber auch den Großen 
Wir haben damals eine Zeit lang mitgemacht, bis es uns zu viel geworden ist. Nach einer Nacht, als mein Mann dann frühmorgens völlig gerädert mit dem Kopf auf dem Nachtkästchen aufgewacht ist, haben wir es geschafft, den Kindern überzeugend zu vermitteln, dass Mama und Papa einfach ihren Schlaf brauchen. Weil sie ansonsten unausgeschlafen und grantig sind und das ist für kein Familienmitglied besonders schön.....
Julia
Ja, Danke, das hilft schon ein wenig... 
Keine Hilfe, aber vielleicht hilft es Dir ja, zu wissen, dass Du nicht alleine bist.
Unser Lukas ist jetzt schon knapp 4 Jahre und braucht immer noch jemand, der bei ihm bleibt, bis er eingeschlafen ist. Bisher kam er immer irgendwann in der Nacht zu uns, das war jetzt in den letzten beiden Nächten nicht der Fall. Aber zu dritt im Bett ist immer noch anders, als zu fünft
.
Ich denke mir dann immer, spätestens wenn er seine Freundin mitbringt, braucht er Mama und Papa nicht mehr
- wir haben es immerhin schon geschafft, dass wir nicht mehr bei ihm liegen müssen, sondern vor dem Bett sitzen "dürfen"...
Stephanie
Hallo,
wir haben bei unseren Kindern auch Einschlafbegleitung gemacht, bis sie es nicht mehr gebraucht haben. Mittlerweile können die drei Grossen alle ohne uns einschlafen.
Jonas schläft bei uns im Familienbett, wohin auch die Grossen mal mehr, mal weniger häufig nachts kommen.