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Perspektiven.Wechsel

Datum6 März, 2010 - 21:21 – Haus Susanne
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Unsere Erfahrungen prägen unser Denken und Handeln. Wenn es sich um gute Erfahrungen handelt, ist das zum einen nützlich, zum anderen positiv (ver-)stärkend. Wenn wir allerdings vor Herausforderungen oder gar Schwierigkeiten stehen und sich negative Erfahrungen in uns melden, können diese uns lähmen und mutlos machen. Dann müssen wir uns das Positive mehr "abringen", uns selbst motivieren, andere zu Rate ziehen usw. Manchmal reicht aber einfach auch, die Dinge einmal bewusst anders anzuschauen und die Perspektive zu wechseln.

So wie David das gemacht hat:
"Als Goliat den Israeliten entgegen trat, dachten alle Soldaten:
'Er ist so groß, den können wir niemals überwältigen.'
Auch David sah sich den Riesen genau an und sagte sich:
'Der ist so groß, den kann ich gar nicht verfehlen.'"
(Quelle unbekannt)

Das Wort Perspektive ist lateinischen Ursprungs und bedeutet zum einen 'Durchblick, Sichtweise, Standpunkt, Blickwinkel', zum anderen - zeitlich gesehen - 'Zukunftsaussicht, Entwicklungsmöglichkeit'.
Vielleicht hat Jesus ja an einen Perspektivenwechsel in diesem Sinne gedacht, als er uns geraten hat:
"Kehrt um und glaubt an das Evangelium!" (Mk 1,15)
Kehrt um! Dreht euren Blick um. Seht alles einmal aus einer anderen Perspektive. Stellt euch einmal auf einen anderen Standpunkt. Nehmt einen anderen Blickwinkel ein. Versucht einmal die Sichtweise Gottes zu (er)blicken.
Denn Er selbst ist eure 'Entwicklungsmöglichkeit'. Er ist die 'Zukunftsaussicht' schlechthin.
Wer das glaubt, den kann kein Feind überwältigen. Der überwältigt den Feind, weil er ihn - mit Gott im Blick - gar nicht verfehlen kann.

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Susanne

Gott schenkt der Seele, die sich ihm ausgeliefert hat, ein Stück seiner Seligkeit.
P. Joseph Kentenich