
Erfahrungbericht von Jenny
Bei mir in der Familie war es so, dass mein Bruder und ich uns ein Zimmer geteilt haben (etwa 12m²) bis ich mit 21 ausgezogen bin. Wir haben das nie als etwas Schlechtes gesehen, im Gegenteil - es war sehr lustig miteinander, wir haben beim Schlafengehen getratscht, gemeinsam Hausübung gemacht, ... Eigentlich war es eine Bereicherung und wir haben nie (auch jetzt im Nachhinein) gefunden wir bräuchten mehr Platz.
Bei meinen Eltern war es sicher ähnlich, dass meine Mama hätte arbeiten gehen müssen, wenn wir eine größere Wohnung gehabt hätten.
Mein Mann und ich haben vergangenes Jahr ein Haus gebaut. Wir hätten sogar genug Platz für drei Kinderzimmer, haben aber vorerst 1 Kinder(schlaf)zimmer, 1 Spielzimmer und ein Arbeitszimmer (wobei sicher im Wohnzimmer am meisten gespielt und Zeit verbracht wird). Wir möchten, dass unsere Kinder in einem Zimmer schlafen und sich ein Zimmer zum Spielen teilen. Uns ist es wichtig, dass sie gemeinsam sind und sich nicht isolieren. Sie sollen von kleinauf Gemeinschaft erleben, teilen lernen und auch Konflikte bewältigen.
Vielleicht werden wir auch irgendwann noch mit einem dritten Kind gesegnet, dann teilen sich drei Kinder das Spiel- und Schlafzimmer.
Wir kennen eine Familie, wo sich vier Kinder ein Zimmer teilen, das scheint auch gut zu funktionieren.
Aber auch wir wurden schon kritisiert, warum wir die Kinder nicht in zwei getrennte Zimmer legen. Unsere Erfahrung ist und war, man muss sich als Familie klar sein, was einem wichtig ist (was kann ich mir gut leisten, braucht jedes Kind ein eigenes Zimmer, ...) und das dann vetreten.
Bitte um Kruggaben (für die morgige Besprechung mit den Vorgesetzten), sollte am Dienstag stattgefunden haben.
Durch Erkrankung ist diese auf den Montag (1.3.) verschoben worden.
Hallo ihr Lieben,
Bei uns schlafen zur Zeit alle drei Kinder in einem Zimmer ein. Meistens liege ich dazwischen.
Wer gerade Kinder in vollster Trotzphase erleben darf (so wie wir), der weiß, das geht auf die Substanz.