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Top-Vortrag bei Oktoberwoche

Pater Kentenich über die Sorge um den Verlust des Vaters

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Ausschnitte aus dem Buch "Familie - Dienst am Leben" - Einkehrtage für Familien, USA 1953.

"Bewußt stellen wir die väterliche Autorität in den Vordergrund, weil wir im wesentlichen heute in einer vaterlosen Zeit leben. Die Literatur - wenigstens in Europa - ist heute angefüllt mit Muttergedanken. Der Vatergedanke schwindet immer mehr.
Weil wir eine vaterlose Zeit haben, leben wir auch in einer gottlosen und einer autoritätslosen Zeit. Deswegen durften wir ja so klar sagen: Die väterliche Autorität ist als Abglanz der göttlichen Autorität grundlegend in der Familie. Freilich eine grundlegende Autorität, die von der Mutter anerkannt werden muß und ständig neu erobert werden will. Wodurch wird sie erobert? Durch schöpferische väterliche Tätigkeit. Durch selbstloses Dienen der Frau und den Kindern gegenüber." S.29

Welche Stellung nimmt der Vater in der Nazarthfamilie ein?

[..]weist hin auf die Nazarethfamilie, wie sie historisch sich entfaltet hat. [..] Wer war vollkommener, ja am vollkommensten in der Nazarthfamilie? Der Heiland, er war Gott. An zweiter Stelle die Gottesmutter. Dann kam eigenartigerweise erst der heilige Josef.

Gemessen an der Würde, an der persönlichen Würde, steht Sankt Josef als Vater unter den beiden. Aber gemessen an der offiziellen Stellung steht Sankt Josef - obwohl er weniger vollkommen ist als die Gottesmutter und der Heiland - im Mittelpunkt.

Den Beweis dafür haben wir dort, wo der Eigel erscheint, um die kleine Heilige Familie zu retten. An wen wendet sich der Bote Gottes? Er ist nicht der Gottesmutter erschienen, sondern dem heiligen Josef.

Der Himmel anerkennt die führende Stellung, die grundlegende Autorität des Vaters." S. 23

Die drei generellen Arbeitskreise des Mannes sind nach P. Kentenich Familie, Arbeitsplatz und Politik.

"Und Aufgabe der Mutter ist es, die Kinder zum Vater zu führen."

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( Kategorien: Hintergrund )

Kentenichpädagogik modern formuliert

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von Haus Bankhofer

Ich bin Dein Vater (bzw. Deine Mutter)
Meine Aufgabe ist es, Dir zu zeigen, wie das Leben funktionieren kann.
Ich möchte, dass Du ein glücklicher kraftvoller Mensch werden kannst.

So wie ich zu Dir bin, so wirst Du Dir später Gott vorstellen können.
Ich bin Christ und glaube, dass Gott ein liebender Vater ist.
Durch meinen Glauben an Jesus Christus darf ich mir sicher sein:
Gott verzeiht mir jeden Fehler, solange ich mich bemühe und in der Liebe bleibe!
Ich muss Gott nie fürchten.

So wie ich Gott erlebe, will ich Dir sein.
Ich werde Dich immer lieben, was auch immer passiert.

Ich will Dir nur die nötigsten Grenzen setzen,
den Rest kannst Du, wenn Du willst, lernen,
indem Du mir abschaust, was Dir gefällt.

Wenn Du etwas falsch machst, erkläre ich es Dir.
Wenn Du etwas sehr falsch machst, werde ich zornig sein.
Aber Du kannst es NIE schaffen, dass ich Dich nicht mehr liebe!

Ich werde Dir immer verzeihen.
Ich werde Dich immer lieben.
Das ist unser LIEBESBÜNDNIS!

Ich verspreche Dir:
Ich werde Dich enttäuschen!
Gott ist perfekt – ich bin es nicht.
Ich werde manchmal ungerecht sein, streng sein,
Deine Gefühle und meine Ideale verletzen.

Nun wirkt das Liebesbündnis umgekehrt:
Ich bitte Dich jetzt schon, mir das immer zu verzeihen!

Möge der heilige Gott uns beide ewig segnen und beschützen!
Möge uns immer bewusst bleiben, dass Jesus Christus in uns lebt und uns liebt!
Mögen wir nie aufhören, Gott und unsere Mitmenschen zu lieben!

Das erbitte ich DIR und MIR im Namen Jesu Christi!

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